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Standard ist keine Einschränkung. Standard ist die Entscheidung, das Budget in Reichweite statt in Sonderlocken zu stecken.

The Mobility House Solutions baut und betreibt Ladeinfrastruktur für gewerbliche Flotten – von der Installation über den Betrieb bis zum Lade- und Energiemanagement. Ein Teil dieses Geschäfts läuft über Partner: Wer als Mitarbeitende eines Flottenkunden zu Hause laden soll, braucht eine Wallbox samt Installation, bestellt im Auftritt der jeweiligen Partnermarke. Bisher entstand dafür pro Partnerschaft eine eigene Seite. Mit einer wachsenden Zahl von Kooperationen war absehbar, dass dieser Weg nicht skaliert. Gesucht war deshalb kein weiterer Shop, sondern eine Plattform, auf der neue Partner-Storefronts wiederholbar entstehen.

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Konsequent im Standard

Kein Custom-Frontend, sondern Salesforce Commerce out of the box, bewusst gewählt, um Budget und Termin zu halten.

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Ein Store als Vorlage

Der erste Storefront wurde so gebaut, dass er sich klonen lässt. Weitere Partnerauftritte entstehen aus derselben Basis.

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Befähigung statt Abhängigkeit

Wissenstransfer war Teil des Auftrags, nicht Beiwerk. Das Kundenteam setzt weitere Storefronts selbst auf.

Eingesetze Technologien

Startpunkt

Das Partnergeschäft von The Mobility House Solutions wuchs schneller als die Verkaufsfläche dafür. Für jede Kooperation entstand bisher eine eigene, weitgehend von Hand gepflegte Seite im bestehenden Webauftritt. Für zwei oder drei Partnerschaften funktioniert das. Bei einer Größenordnung von sechs bis zehn Partnermarken, die intern bereits im Raum stand, wird daraus ein Pflegeproblem: jede Marke mit eigenem Auftritt, eigenem Sortiment, eigenen Konditionen und eigenen Bestellprozessen.

Gleichzeitig lagen Kundendaten und Aufträge bereits in Salesforce. Ein weiterer externer Shop hätte eine zweite Datenwelt aufgemacht, die anschließend wieder mit dem CRM hätte zusammengeführt werden müssen. Die Entscheidung fiel deshalb auf Salesforce Commerce – mit einer klaren Rahmenbedingung: Das Ganze sollte im Standard bleiben und ein Budget in fest gesetzter Höhe nicht überschreiten.

Strategie

Am Anfang stand ein Workshop, in dem kurz-, mittel- und langfristige Anforderungen gegen den Funktionsumfang von Salesforce Commerce gelegt wurden – Punkt für Punkt, mit der Frage, was der Standard hergibt und wo Aufwand entstehen würde. Das Ergebnis war ein bewusst schmaler erster Schnitt: ein Storefront für die erste Partnermarke, Gast-Checkout ohne Registrierung, Bezahlung über Salesforce Payments und Stripe, Inhalte über Salesforce CMS. Statt eines individuellen Frontends wurde die Gestaltung so weit gebracht, wie es im Experience Builder tragfähig ist.

Entscheidend war die zweite Ebene: Dieser erste Store wurde von Beginn an als Vorlage gebaut. Metadaten, Navigationsstrukturen, Zahlungskonfiguration und Inhalte wurden so aufgesetzt und dokumentiert, dass sich daraus ein weiterer Auftritt ableiten lässt – was maguro gemeinsam mit dem Kundenteam am zweiten Storefront durchgespielt hat, inklusive Selbstregistrierung und partnerbezogenen Preisgruppen. Parallel liefen Übergabesessions mit den Salesforce-Verantwortlichen auf Kundenseite. Der dritte Store war ausdrücklich nicht mehr Teil des Auftrags, sondern der Nachweis, dass der Wissenstransfer funktioniert hat.

Ergebnis

Rund sieben Wochen nach Projektstart ging der erste Partner-Storefront produktiv. Der zweite folgte im Sommer. Beide laufen in derselben Salesforce-Instanz, teilen Produktdaten und Prozesse und unterscheiden sich dort, wo es die Partnermarke verlangt: Auftritt, Sortiment, Zahlungskonfiguration, Registrierungslogik.

Weitere Storefronts setzt The Mobility House Solutions seither eigenständig auf – maguro begleitet punktuell, wo Salesforce-Tiefe gefragt ist. Aus dem Projekt sind zwei Folgeaufträge entstanden: ein digitales Prüftool, mit dem vor der Wallbox-Installation die baulichen und elektrischen Voraussetzungen erfasst werden, sowie ein laufendes Unterstützungsbudget für die Weiterentwicklung der Shops.

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